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Japanische Popkultur

Non Non Biyori: Das Wohlfühlparadies ist ein Anime

Wer in einer Kleinstadt oder gar auf dem Land aufgewachsen ist, der kennt den Drang, den einen Drang: So schnell wie möglich weg von dort, sobald sich auch nur die irrelevanteste Gelegenheit ergibt, ab in die große Stadt, mit den hohen Häusern und den lauten Partys und den billigen Drogen. Oder so. Hauptsache: Weg, weg, weg. Alles, nur kein Landei sein.
Non Non Biyori: Das Wohlfühlparadies ist ein Anime
Non Non Biyori: Das Wohlfühlparadies ist ein Anime

Non Non Biyori

Das Wohlfühlparadies
ist ein Anime

Marcel Winatschek
Marcel Winatschek

Wer in einer Kleinstadt oder gar auf dem Land aufgewachsen ist, der kennt den Drang, den einen Drang: So schnell wie möglich weg von dort, sobald sich auch nur die irrelevanteste Gelegenheit ergibt, ab in die große Stadt, mit den hohen Häusern und den lauten Partys und den billigen Drogen. Oder so. Hauptsache: Weg, weg, weg. Alles, nur kein Landei sein.

Und wenn man es dann endlich geschafft und fünf, zehn, vielleicht sogar zwanzig Jahre im Dschungel der Metropole überlebt hat, dann läuft einem plötzlich Non Non Biyori über den Weg und reißt einen wieder zurück. Zurück in eine grüne, klare Welt, in der alles besser zu sein scheint, echter, näher. Eine langsame Welt, die einen bei der Hand nimmt und einem zulächelt.

Non Non Biyori: Das Wohlfühlparadies ist ein Anime

Die Geschichte ist so öde, wie ein ausgedehnter Blick in den Teich. Hotaru geht in die fünfte Klasse und zieht aufgrund des Berufs ihres Vaters von Tokio in das verschlafene Kaff Asahigaoka. Dort trifft sie auf eine sympathische Truppe von noch sympathischeren Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten - das war's, mehr gibt's nicht zu sehen.

In Non Non Biyori findet ihr keine bombastischen Bösewichter, keine explodierenden Tentakel, keine ominösen Zauberkräfte. Nur die schüchterne Hotaru und die zu kurz gewachsene Komari und die freche Natsumi und die winzige Renge, die so spricht, als hätte sie alle paar Sekunden einen Schlaganfall. Renge ist die Beste - das merkt ihr ziemlich schnell.

Non Non Biyori: Das Wohlfühlparadies ist ein Anime

Jede einzelne Folge ist so herzzerreissend ruhig und unaufgeregt und idyllisch, im Grunde ist die Serie von Atto ein harmonischer Rückzugsort für alle, die überfordert sind, vom Leben, von der Arbeit, von der Liebe. Nichts liegt euch mehr am Herzen, als für ewig dort zu bleiben und das Jahr in dem Dorf zu verbringen, in dem Kaede von allen nur Candy Store genannt wird und Kazuho ständig einschläft und Suguru nicht viel zu sagen hat.

Es ist so schön dort, dass ihr gleichzeitig schreien und heulen wollt. Wenn ihr euch damals bereits in so friedvolle Serien wie Missis Jo und ihre fröhliche Familie, Anne mit den roten Haaren oder Niklaas, ein Junge aus Flandern verliebt habt, dann werdet ihr auch Non Non Biyori zu schätzen wissen, als friedliches Paradies, in dem jeder Tag gut ist. Egal, welche Katastrophe dort draußen auch gerade herrschen mag.

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Der Text stammt von Marcel Winatschek
Die Bilder stammen von Atto und Kadokawa
Der Artikel erschien in der Kategorie Filme mit den Themen Akiko Hiramatsu, Anime, Anne mit den roten Haaren, Aoi Nizato, Asien, Atto, Ayahi Takagaki, Ayane Sakura, Candy Store, Cartoons, Comics, Crunchyroll, Dorfleben, Dörfer, Fernsehen, Frauen, Hikage Miyauchi, Honoka Ishikawa, Hotaru Ichijo, Japan, Jungs, Kana Asumi, Kazuho Miyauchi, Komari Koshigaya, Konomi Fujimiya, Kotori Koiwai, Landleben, Manga, Misato Fukuen, Missis Jo und ihre fröhliche Familie, Mädchen, Männer, Natsumi Koshigaya, Netflix, Niklaas ein Junge aus Flandern, Non Non Biyori, Renge Miyauchi, Rie Murakawa, Rina Sato, Ryoko Shintani, Seiyu, Serien, Shino Shimoji, Soundtracks, Suguru Koshigaya, Tokio, YouTube, Yukiko Koshigaya und Zeichentrick
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