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Japanische Popkultur
Hi Score Girl: Die wilden Neunziger

Hi Score Girl

Die wilden
Neunziger

Marcel Winatschek
Marcel Winatschek

In den frühen neunziger Jahren bestand mein Leben nur aus ins Freibad gehen, Power Rangers spielen und mit meinen Kumpels so lange Super Nintendo zocken, bis uns unsere Eltern von der Konsole wegzogen. Und obwohl ich bereits damals Rollenspiele, in die ich tage- und wochenlang eintauchen konnte, liebte, machte es doch mehr Spaß, zu zweit, zu dritt oder zu viert zu zocken. Natürlich gegeneinander.

Der bekannte Manga Hi Score Girl handelt von Haruo, der sein Leben in der Spielhalle verbringt und als Beastly Fingers Haruo die Highscores eben dieser anführt. Zumindest solange, bis er auf die reiche, gelangweilte und scheinbar stumme Akira trifft, die ihn in Street Fighter II gnadenlos vernichtet.

Hi Score Girl: Die wilden Neunziger

Haruo ist nicht besonders klug, nicht wirklich sportlich und nicht sehr attraktiv. Das Einzige, was für ihn spricht, ist eine wahnsinnige Menge an verrückten Spielerfähigkeiten. Unerschrocken versucht er, seine neue Erzrivalin Akira herauszufordern und eines Tages gegen sie zu gewinnen.

Während er als höhnische Göre mit einem Ego beginnt, das größer ist als jede Siegesserie, die er in Street Fighter aufbringen könnte, wächst er schließlich daraus heraus. Seine Hingabe und Liebe zum Spiel, die fast an eine ungesunde Besessenheit grenzt, gibt er jedoch nie auf. Womöglich schließt er durch seinen charakteristischen Werdegang schon bald die ein oder andere wichtige Freundschaft.

Hi Score Girl: Die wilden Neunziger

Die als romantische Arcade-Komödie der Neunziger Jahre bekannte Serie ist für ihren einzigartigen Kunststil und die durchweg akkurate Darstellung der damaligen Spielekultur bei Fans beliebt. Wer hin und wieder an einem nostalgischen Fieber leidet und damals selbst die ein oder anderen Nächte mit seinen besten Kumpels vor dem Super Nintendo oder dem Sega Mega Drive verbracht hat, der wird Hi Score Girl sicherlich sofort ins Herz schließen.

Hi Score Girl gibt es aber auch als Animeserie, die bereits in mehreren Staffeln im japanischen Fernsehen läuft. Wer wissen will, wie es mit dem Konkurrenzkampf zwischen Haruo und Akira weiter geht und was die schüchterne Koharu und ein brandneues Neo Geo MVS mit den beiden zu tun haben, der sollte sich Hi Score Girl nicht entgehen lassen.

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Der Text stammt von Marcel Winatschek
Die Bilder stammen von Rensuke Oshikiri, Square Enix, J.C.Staff, Shogakukan und Netflix
Der Artikel erschien in der Kategorie Filme mit den Themen Akira Ono, Anime, Anja Nestler, Asien, Bernd Egger, Betty Förster, Blu-rays, Cartoons, Chinatsu Akasaki, Comics, Crunchyroll, Daiki Yamashita, Daisuke Egawa, Daniel Kröhnert, Daria Mido, David Kunze, Fernsehen, Final Fantasy, Freunde, Freundschaft, Garry Fischmann, Gen Sato, Georgios Tzitzikos, Gregor Knop, Hanns Jörg Krumpholz, Haruka Shiraishi, Haruo Yaguchi, Heiko Akrap, Henrike von Kuick, Hi Score Girl, Hiroki Yasumoto, Hochu Otsuka, Ines Nierstenhöfer, Japan, Jugend, Jungs, Kana Ueda, Kazuyuki Okitsu, Kinder, Kindheit, Koharu Hidaka, Kohei Amasaki, Koichi Soma, Kosuke Toriumi, Kyo Yaoya, Laura Elßel, Linus Drews, Luisa Casper, Magdalena Höfner, Makoto Kaneko, Manga, Mariko Higashiuchi, Masaya Matsukaze, Maximilian Spitzer, Mega Drive, Michael Bauer, Miho Okasaki, Mädchen, Namie Yaguchi, Nao Fujita, Neo Geo, Netflix, Nico Wiek, Nintendo, Norio Wakamoto, Nostalgie, Oscar Räuker, Power Rangers, ProSieben, ProSieben Maxx, Ramona Rockenhausen, Rensuke Oshikiri, Ryo Sugisaki, Samuel Zekarias, Sascha Krüger, Satomi Arai, Sayumi Suzushiro, Schule, Sega, Serien, Setsuo Ito, Shirin Westenfelder, Shizuka Ishigami, Shizuka Ito, Shuichi Nishitani, Sophie Lechtenbrink, Soundtracks, Street Fighter, Super Nintendo, Taito Ban, Tokio, Tomokazu Sugita, Uwe Jellinek, Velia Krause, Vlad Chiriac, Wanda Worch, Yoko Hikasa, Yoko Shimomura, Yoshitsugu Matsuoka, YouTube, Yuichi Nagashima, Yuki Hirose und Zeichentrick
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